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„Leberwurst“ aus Kidneybohnen und „Mett“ aus Reiswaffeln?

Ich bin schon seit zwei Jahren Vegetarierin und wenn ich dabei etwas vermisst habe dann sind es herzhafte Brotaufstriche wie Leberwurst und Mett. Deshalb hab ich mal ein bisschen gegoogelt was es da für alternativen gibt und drei verschiedene Aufstriche getestet. Die beiden Rezepte habe ich auf dem Kanal „Ohlala & Solala – nachhaltig & gesund“ gefunden.

„Leberwurst“ aus Kidneybohnen

Als erstes habe ich die vegane Leberwurst aus Kidney Bohnen gemacht und habe nach ein bisschen probieren das Rezept so umgestaltet, dass es mir geschmeckt hat.

Dafür habe ich verwendet:

  • 1 Dose gewaschene Kidneybohnen
  • 1 rote Zwiebel
  • 2-3 Zehen (selbst eingelegten) Knoblauch
  • 2 El Majoran
  • Etwas Schnittlauch
  • Etwas Apfelessig
  • Etwas Öl
  • Salz & Pfeffer nach Geschmack

Für die Zubereitung Knoblauch und Zwiebeln klein schneiden und mit Öl anbraten und dann den Majoran hinzugegen und weiter anbraten.

Dann die Kidneybohnen in den Thermomix gegeben (was ich im Nachhinein nicht empfehlen kann wenn man eine Glatte Masse haben will) und dann die restlichen Zutaten vermengen und dann mixen.

Den Geschmack würde ich als leicht mehlig, aber lecker beschreiben. Man hat den eingelegten Knoblauch gut rausgeschmeckt, was mir gefallen hat. Dennoch hat sie mich geschmacklich noch nicht ganz überzeugt.

Um die Aufstriche zu bewerten habe ich Personen aus meinem Umfeld die „Leberwurst“ auf einer Skala von 1 bis 10 einordnen lassen. Von mir gab es eine 7/10. Bei insgesamt 7 Befragten (aufgrund der aktuellen Lage nicht mehr) bekommt der Aufstrich eine Durchschnittsbewertung von 7,21/10.

Auf dem Bild ist die „Leberwurst“ noch gröber als am Ende, da ich sie später noch püriert habe. Danach hat mir die Konsistenz besser gefallen, Beim nächsten mal würde ich in irgendeiner Form Räucheraroma mit einarbeiten ums noch geschmackvoller zu gestalten.

Von Aufwand her war das Rezept top, die Zubereitung dauerte ca. 10 min und auch die Zutaten gibt es in jedem Supermarkt.

„Mett“ aus Reiswaffeln

Als nächstes habe ich aus Reiswaffeln „Mett“ zubereitet und um nicht zu viel zu verraten: das Rezept habe ich heute nochmal gemacht.

Dafür habe ich folgende Zutaten verwendet:

  • 50 g Reiswaffeln
  • 200 ml kaltes Wasser
  • 50 g Tomatenmark
  • 2 rote Zwiebeln
  • Etwas „Fleischgewürz“
  • Salz & Pfeffer nach Geschmack

Zuerst die Reiswaffeln zerkleinern (das dauert ca. 10 Minuten und ist auch der längste Schritt), dann das Wasser mit dem Tomatenmark vermischen und Reiswaffelbrösel hinzugeben. Ordentlich salzen und pfeffern und Fleischgewürz hinzugeben. Zwiebeln in kleine Würfel (ca. 5 mm) schneiden, alles vermengen und fertig.

Fürs volle Geschmackserlebnis ein paar Stunden ziehen lassen und dann mit Zwiebelringen oder sauren Gurken genießen. Nach Geschmack noch frisch Salz und Pfeffer drüber.

Von dem Veganen Mett war ich total begeistert. Es schmeckt natürlich nicht zu 100% wie aus Fleisch, aber trotzdem total lecker! Es hat nicht wirklich nach Tomate geschmeckt, aber wenn man es wusste hat man die Reiswaffeln geschmeckt oder gerochen.

Von mir gab es für den Aufstrich die volle Punktzahl mit 10/10 Punkten und ich habe das „Mett“ auch schon das zweite Mal gemacht und habe dabei das Rezept nicht weiter verändert.

Von meinem Umfeld gab es im Durchschnitt eine 7,93/10, die waren etwas weniger euphorisch als ich, aber trotzdem positiv überrascht.

Insgesamt hat mich der Aufstrich höchstens 15 Minuten gekostet, die sich für mich auf jeden Fall gelohnt haben. Auch die Zutaten sind einfach und günstig zu bekommen, weshalb ich das Rezept auch in Zukunft wieder machen werde.

Fazit:

Beide Aufstriche haben mir im Großen und Ganzen geschmeckt und auch meinen Testern. Mit Ausnahme von einer Person fanden dabei alle das „Mett“ leckerer als die „Leberwurst“. Natürlich kann ich keine unabhängigen Zahlen nennen, da alle Personen mir nahe stehen.

Zusammenfassend bestehen beide aus nicht so vielen Zutaten, sind schnell gemacht und preiswert. Beides sind gute und nachhaltigere Alternativen zum fleischigem Original. Deshalb loht es sich meiner Meinung nach beides einmal auszuprobieren und die Rezepte gegebenenfalls an den eigenen Geschmack anzupassen.

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