{"id":61,"date":"2019-12-08T16:40:36","date_gmt":"2019-12-08T15:40:36","guid":{"rendered":"https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/?p=61"},"modified":"2019-12-09T21:28:52","modified_gmt":"2019-12-09T20:28:52","slug":"mein-weg-zu-weniger-klamotten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/?p=61","title":{"rendered":"Mein Weg zu weniger Klamotten"},"content":{"rendered":"\n<p>Second\nhand, Capsule Wardrobe, 333 Methode, 10 Item Wardrobe, Marie Kondo`s\nMacical cleaning sind alles Begriffe die man vielleicht mal geh\u00f6rt\nhat und die mir auf meinem Weg zu einem bewussterem Konsum begegnet\nsind.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir leben in einer Konsumgesellschaft. Jeder m\u00f6chte m\u00f6glichst schnell m\u00f6glichst viel besitzen. Trends kommen und gehen und jeder m\u00f6chte ein Teil der Mode sein. Auf YouTube geh\u00f6rten Formate wie \u201eWas ist dein Outfit Wert?\u201c 2019 zu den meist geklickten Videos. Menschen dr\u00fccken sich \u00fcber ihren Stil und ihre Kleidung aus und suchen dadurch nach gesellschaftlicher Anerkennung. Mode bekommt einen immer h\u00f6heren gesellschaftlichen Stellenwert. Dadurch besitzen wir viel zu viel Kleidung und verlieren oft den \u00dcberblick was wir \u00fcberhaupt besitzen.  <\/p>\n\n\n\n<p>Viele g\u00fcnstigeren Modelabels haben diesen Trend erkannt und Marken wie H&amp;M, New Yorker und co. produzieren mittlerweile 12 Kollektionen im Jahr, um immer aktuell zu bleiben. Laut dem Hamburger Abendblatt bes\u00e4\u00dfen Frauen im Schnitt 118 Kleidungsst\u00fccke und M\u00e4nner 73, dabei w\u00fcrden Str\u00fcmpfe und Unterw\u00e4sche nicht mitgerechnet werden. Au\u00dferdem bes\u00e4\u00dfen ein Drittel mehr als 200 Kleidungsst\u00fccke. Des weiteren sei 40% unserer Kleidung ungetragen bzw. w\u00fcrde insgesamt nicht mehr als zwei mal getragen werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"674\" src=\"https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Fashion-ungetragen-2-1024x674.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-78\" srcset=\"https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Fashion-ungetragen-2-1024x674.jpg 1024w, https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Fashion-ungetragen-2-300x197.jpg 300w, https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Fashion-ungetragen-2-768x506.jpg 768w, https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Fashion-ungetragen-2-1140x750.jpg 1140w, https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Fashion-ungetragen-2-500x330.jpg 500w, https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Fashion-ungetragen-2.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Nach einem Vorbild von Nils Reinke-Dieker, Larissa Starke, Frederike Wolf<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Ich selbst habe nie von mir gedacht, dass ich zu viel Kleidung besitzen w\u00fcrde und dachte immer das ich einen relativ guten \u00dcberblick \u00fcber meinen Kleiderschrank h\u00e4tte. Doch ich wurde eines besseren belehrt wor\u00fcber ich sp\u00e4ter noch berichten werde.  <\/p>\n\n\n\n<p> Ich m\u00f6chte in einem Selbstversuch schluss mit dem Konsum machen und nicht auf das was mich in meinem Kleiderschrank gl\u00fccklich macht beschr\u00e4nken. Doch wo fange ich an? Was kann ICH tun um ein Zeichen gegen \u00dcberkonsum und Fast Fashion zu setzen?<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu habe ich mich im Internet schlau gemacht und Folgende Methoden fand ich dabei ganz spannend:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-pale-pink-color\"><strong>Marie Kondo`s Magical cleaning<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Marie Kondo ist eine Bestsellerautorin und Beraterin aus Japan. Durch ihre B\u00fccher und ihrer Serie auf Netflix \u201eTiding up with Marie Kondo\u201c hat sie viele Menschen zum aufr\u00e4umen und zum Umdenken gebracht. Nach ihrer Methode holt man zuerst all seine Kleidungsst\u00fccke aus dem Schrank und legt sie aufs Bett, dann nimmt man jedes Teil einzeln in die Hand und \u00fcberlegt ob dieses Teil einem ein gutes Gef\u00fchl gibt. Ist dies der Fall darf das Teil behalten werden und wenn nicht solle man sich bei dem Kleidungsst\u00fcck bedanken und es beiseite legen und weggeben. So erh\u00e4lt man am Ende zwei Stapel an denen man gut das Ausma\u00df des Aufr\u00e4umens erkennen kann. Beim Einr\u00e4umen in den Kleiderschrank soll man seine Kleidung so einsortieren, dass sie im Kleiderschrank \u201estehen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-pale-pink-color\"><strong>Capsule\nWardrobe<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Laut Wikipedia ist die \u201eErfinderin \u201c der Capsule Wardrope Susie Faux, die in den 70er Jahren Inhaberin der Boutique \u201eWardrobe\u201c war. Donna Kararn machte mit ihrer Kollektion 1985 diese Idee popul\u00e4r. Ihre Kollektion bestand aus sieben miteinander kombinierbaren Kleidungsst\u00fccken.  <\/p>\n\n\n\n<p> Die Capsule Wardrobe kann man unterschiedlich auslegen so gibt es zum Beispiel die <strong>333 Methode<\/strong>, das bedeutet 33 Teile f\u00fcr 3 Monate. Hierbei werden M\u00e4ntel und co.  mitgez\u00e4hlt. Socken, Accessoires und Unterw\u00e4sche bleiben au\u00dfen vor. Au\u00dferdem gibt es noch die <strong>10 Item Wardrobe<\/strong>, hier reduziert man sich auf 10 gut miteinander kombinierbare Kleidungsst\u00fccke und kombiniert dazu verschiedene Accessoires. Generell konzentriert man sich bei diesem Prinzip auf gut kombinierbare Basics aus gutem Material, damit sie auch lange erhalten bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem gibt es auch noch <strong>Fair Fashion<\/strong>, dort wird darauf geachtet das in alles Arbeitsschritten die Arbeiter gut bezahlt werden und der CO2 Aussto\u00df so gering wie m\u00f6glich bleibt. Au\u00dferdem gibt es Kleidung die kompostierbar ist, aus Biobaumwolle besteht oder aus Kleidung die regional hergestellt wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-pale-pink-color\"><strong>Also\nwas davon mache ICH jetzt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe mich f\u00fcr eine Mischung aus den Methoden entschieden. Zuerst habe ich all meine Kleidung Zusammengesucht und einen gro\u00dfen Berg auf dem Fu\u00dfboden gemacht, dann habe ich ersteinmal gez\u00e4hlt, um mir \u00fcber das Ausma\u00df bewusst zu werden. Hierbei habe ich meine Alltagskleidung aber auch meine Sport- und Schlafsachen gez\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/20191120_160248-1-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-85\" srcset=\"https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/20191120_160248-1-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/20191120_160248-1-300x169.jpg 300w, https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/20191120_160248-1-768x432.jpg 768w, https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/20191120_160248-1-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/20191120_160248-1-2048x1152.jpg 2048w, https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/20191120_160248-1-1140x641.jpg 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Meine gesamten Klamotten<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li> 92 Oberteile (T-shirts, Pullover, Strickjacken, Tops etc.) <\/li><li> 13 Kleider und Jumpsuits <\/li><li> 31 Hosen (Jeans, Stoffhosen, Jogginghosen, Shorts, Schlafhosen) <\/li><li> 3 Leggings <\/li><li> 1 Rock  <\/li><li> 18 BH\u00b4s <\/li><li> 3 Bikinis <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-pale-pink-color\">\t<strong>=\n162 Kleidungsst\u00fccke<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dann habe ich mir den riesigen Klamottenberg vorgenommen und jedes Teil einmal in die Hand genommen und so erst mal grob aussortiert. Bei vielen Methoden hei\u00dft es n\u00e4mlich, dass man alle Teile einmal anprobieren soll, allerdings hab ich Klamotten bei denen ich mir sicher war, dass ich sie nicht behalten werde sofort aussortiert. So hab ich schon viel Kleidung aussortiert, vor allen Dingen welche die schon kaputt war oder nicht mehr gepasst hat.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/WhatsApp-Image-2019-12-08-at-22.00.22-1024x683.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-102\" width=\"520\" height=\"346\" srcset=\"https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/WhatsApp-Image-2019-12-08-at-22.00.22-1024x683.jpeg 1024w, https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/WhatsApp-Image-2019-12-08-at-22.00.22-300x200.jpeg 300w, https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/WhatsApp-Image-2019-12-08-at-22.00.22-768x512.jpeg 768w, https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/WhatsApp-Image-2019-12-08-at-22.00.22-1140x760.jpeg 1140w, https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/WhatsApp-Image-2019-12-08-at-22.00.22.jpeg 1440w\" sizes=\"auto, (max-width: 520px) 100vw, 520px\" \/><figcaption>Kaputte Klamotten<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p> Als ich das geschafft hatte,hab ich mir die \u00fcbrigen Teile vorgenommen und mich mit allen einzeln besch\u00e4ftigt, habe sie angezogen und mich gefragt ob sie mich gl\u00fccklich machen und ob ich sie \u00fcberhaupt trage. So habe ich mich dann durch meine gesamte Kleidung gearbeitet und als ich damit fertig war, habe ich wieder gez\u00e4hlt. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li> 44 Oberteile (T-shirts, Pullover, Strickjacken, Tops etc.) <\/li><li> 13 Hosen (5 Jeans, 3 Schlafhosen, 1 Stoffhose, 4 Shorts) <\/li><li> 2 Leggings <\/li><li> 1 Rock <\/li><li> 10 BH\u00b4s <\/li><li> 2 Bikinis <\/li><li> 7 Kleider und Jumpsuits <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-pale-pink-color\"><strong>= 79 Kleidungsst\u00fccke und 25 freie Kleiderb\u00fcgel<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/20191122_155850-2-812x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-89\" width=\"443\" height=\"559\" srcset=\"https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/20191122_155850-2-812x1024.jpg 812w, https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/20191122_155850-2-238x300.jpg 238w, https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/20191122_155850-2-768x969.jpg 768w, https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/20191122_155850-2-1218x1536.jpg 1218w, https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/20191122_155850-2-1624x2048.jpg 1624w, https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/20191122_155850-2-1140x1438.jpg 1140w, https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/20191122_155850-2-scaled.jpg 2029w\" sizes=\"auto, (max-width: 443px) 100vw, 443px\" \/><figcaption>Mein Kleiderschrank nach dem Ausmisten<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>\nBei vielen Teilen ist es mir leicht\ngefallen sie auszusortieren, allerdings bei anderen auch sehr schwer.\nHierbei hat es sich meistens um Klamotten gehandelt die einen\nemotionalen Wert f\u00fcr mich haben oder die ich vor einiger Zeit sehr\ngerne getragen habe. Ich habe mich schlecht gef\u00fchlt so viel\nauszusortieren, aber im Nachhinein finde ich es befreiend.<\/p>\n\n\n\n<p>\n\tIch habe mehr als die H\u00e4lfte meiner\nKlamotten aussortiert und es f\u00fchlt sich an als w\u00e4re eine Last von\nmeinen Schultern gefallen. Das was mich am meisten verwundert ist\nallerdings, dass ich kein einziges Teil vermisse.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-pale-pink-color\"><strong>Doch\nwas passiert mit den Aussortierten Klamotten?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Viele der Teile die ich aussortiert habe waren weder kaputt oder unbrauchbar und zum Wegschmei\u00dfen zu schade. Also bin ich meine aussortierten Klamotten noch einmal durchgegangen und habe sie nach Altkleider und verkaufen getrennt. Ich habe mich hierbei f\u00fcr Second hand entschieden, da es sich um noch gut erhaltene Kleidung handelt die ich einfach nur nicht mehr trage. Anstatt die Klamotten auf einen Flohmarkt zu verkaufen oder auf einer gro\u00dfen Internetseite reinzustellen, hab ich mich dazu entschieden die Klamotten lokal bei der Instagram Seite @dasneuesecondhand zu verkaufen. Mit den Inhaberinnen der Seite habe ich auch ein Interview gef\u00fchrt, was ihr unter \u201eInterview: Emma &amp; Leena beantworten meine Fragen\u201c finden k\u00f6nnt.  <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/20191124_174001-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-90\" srcset=\"https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/20191124_174001-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/20191124_174001-300x169.jpg 300w, https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/20191124_174001-768x432.jpg 768w, https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/20191124_174001-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/20191124_174001-2048x1152.jpg 2048w, https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/20191124_174001-1140x641.jpg 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Klamotten zum Spenden im Altkleiderkontainer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/20191124_173925-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-91\" srcset=\"https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/20191124_173925-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/20191124_173925-300x169.jpg 300w, https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/20191124_173925-768x432.jpg 768w, https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/20191124_173925-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/20191124_173925-2048x1152.jpg 2048w, https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/20191124_173925-1140x641.jpg 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Klamotten die ich verkaufen werde<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-pale-pink-color\"><strong>Mein\nFazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Durch meine Recherchen habe ich den Inhalt meines Kleiderschranks halbiert und mich mit der Bedeutung von Kleidung besch\u00e4ftigt. Mir ist jetzt besonders wichtig, dass ich meinen Kleiderschrank nicht wieder blind auff\u00fclle sondern das sch\u00e4tze was ich besitze und bei einem Neukauf darauf achte, woher meine Kleidung stammt.  <\/p>\n\n\n\n<p>Deshalb war ich auch bei einem Second Hand Shop in meiner n\u00e4he \u201eDie Anziehbar\u201c und habe mich dort umgesehen. Der kleine Laden befindet sich in Oldenburg ca. 10 min zu Fu\u00df vom Lappan entfernt. Das liebevoll eingerichtete Gesch\u00e4ft, welches ich auf Empfehlung einer Freundin besucht habe, bietet Second Hand Mode vor allen Dingen f\u00fcr Frauen an. Es war sehr interessant dort durchzust\u00f6bern. Trotzdem ich fand es auch zuerst etwas ungewohnt, dass es jedes Teil nur einmal gab, nichts desto trotz war der Laden sehr interessant. Leider habe ich dort nichts f\u00fcr mich gefunden, deshalb werde ich nach weiteren Secondhandshops Ausschau halten, die vielleicht auch etwas f\u00fcr mich haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Pl\u00e4ne f\u00fcr die Zukunft sind es meine aussortierten Klamotten bei dasneuesecondhand zu verkaufen und auf \u00fcberm\u00e4\u00dfiges Kaufen zu verzichten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Second hand, Capsule Wardrobe, 333 Methode, 10 Item Wardrobe, Marie Kondo`s Macical cleaning sind alles Begriffe die man vielleicht mal geh\u00f6rt hat und die mir auf meinem Weg zu einem bewussterem Konsum begegnet sind. Wir leben in einer Konsumgesellschaft. Jeder m\u00f6chte m\u00f6glichst schnell m\u00f6glichst viel besitzen. Trends kommen und gehen und jeder m\u00f6chte ein Teil der Mode sein. Auf YouTube geh\u00f6rten Formate wie \u201eWas ist dein Outfit Wert?\u201c 2019 zu den meist geklickten Videos. Menschen dr\u00fccken sich \u00fcber ihren Stil und ihre Kleidung aus und suchen dadurch nach gesellschaftlicher Anerkennung. Mode bekommt einen immer h\u00f6heren gesellschaftlichen Stellenwert. Dadurch besitzen wir viel zu viel Kleidung und verlieren oft den \u00dcberblick was wir \u00fcberhaupt besitzen. Viele g\u00fcnstigeren Modelabels haben diesen Trend erkannt und Marken wie H&amp;M, New Yorker und co. produzieren mittlerweile 12 Kollektionen im Jahr, um immer aktuell zu bleiben. Laut dem Hamburger Abendblatt bes\u00e4\u00dfen Frauen im Schnitt 118 Kleidungsst\u00fccke und M\u00e4nner 73, dabei w\u00fcrden Str\u00fcmpfe und Unterw\u00e4sche nicht mitgerechnet werden. Au\u00dferdem bes\u00e4\u00dfen ein Drittel mehr als 200 Kleidungsst\u00fccke. Des weiteren sei 40% unserer Kleidung ungetragen bzw. w\u00fcrde insgesamt nicht mehr als zwei mal getragen werden. Ich selbst habe nie von mir gedacht, dass ich zu viel Kleidung besitzen w\u00fcrde und dachte immer das ich einen relativ guten \u00dcberblick \u00fcber meinen Kleiderschrank h\u00e4tte. Doch ich wurde eines besseren belehrt wor\u00fcber ich sp\u00e4ter noch berichten werde. Ich m\u00f6chte in einem Selbstversuch schluss mit dem Konsum machen und nicht auf das was mich in meinem Kleiderschrank gl\u00fccklich macht beschr\u00e4nken. Doch wo fange ich an? Was kann ICH tun um ein Zeichen gegen \u00dcberkonsum und Fast Fashion zu setzen? Dazu habe ich mich im Internet schlau gemacht und Folgende Methoden fand ich dabei ganz spannend: Marie Kondo`s Magical cleaning Marie Kondo ist eine Bestsellerautorin und Beraterin aus Japan. Durch ihre B\u00fccher und ihrer Serie auf Netflix \u201eTiding up with Marie Kondo\u201c hat sie viele Menschen zum aufr\u00e4umen und zum Umdenken gebracht. Nach ihrer Methode holt man zuerst all seine Kleidungsst\u00fccke aus dem Schrank und legt sie aufs Bett, dann nimmt man jedes Teil einzeln in die Hand und \u00fcberlegt ob dieses Teil einem ein gutes Gef\u00fchl gibt. Ist dies der Fall darf das Teil behalten werden und wenn nicht solle man sich bei dem Kleidungsst\u00fcck bedanken und es beiseite legen und weggeben. So erh\u00e4lt man am Ende zwei Stapel an denen man gut das Ausma\u00df des Aufr\u00e4umens erkennen kann. Beim Einr\u00e4umen in den Kleiderschrank soll man seine Kleidung so einsortieren, dass sie im Kleiderschrank \u201estehen\u201c. Capsule Wardrobe Laut Wikipedia ist die \u201eErfinderin \u201c der Capsule Wardrope Susie Faux, die in den 70er Jahren Inhaberin der Boutique \u201eWardrobe\u201c war. Donna Kararn machte mit ihrer Kollektion 1985 diese Idee popul\u00e4r. Ihre Kollektion bestand aus sieben miteinander kombinierbaren Kleidungsst\u00fccken. Die Capsule Wardrobe kann man unterschiedlich auslegen so gibt es zum Beispiel die 333 Methode, das bedeutet 33 Teile f\u00fcr 3 Monate. Hierbei werden M\u00e4ntel und co. mitgez\u00e4hlt. Socken, Accessoires und Unterw\u00e4sche bleiben au\u00dfen vor. Au\u00dferdem gibt es noch die 10 Item Wardrobe, hier reduziert man sich auf 10 gut miteinander kombinierbare Kleidungsst\u00fccke und kombiniert dazu verschiedene Accessoires. Generell konzentriert man sich bei diesem Prinzip auf gut kombinierbare Basics aus gutem Material, damit sie auch lange erhalten bleiben. Au\u00dferdem gibt es auch noch Fair Fashion, dort wird darauf geachtet das in alles Arbeitsschritten die Arbeiter gut bezahlt werden und der CO2 Aussto\u00df so gering wie m\u00f6glich bleibt. Au\u00dferdem gibt es Kleidung die kompostierbar ist, aus Biobaumwolle besteht oder aus Kleidung die regional hergestellt wird. Also was davon mache ICH jetzt? Ich habe mich f\u00fcr eine Mischung aus den Methoden entschieden. Zuerst habe ich all meine Kleidung Zusammengesucht und einen gro\u00dfen Berg auf dem Fu\u00dfboden gemacht, dann habe ich ersteinmal gez\u00e4hlt, um mir \u00fcber das Ausma\u00df bewusst zu werden. Hierbei habe ich meine Alltagskleidung aber auch meine Sport- und Schlafsachen gez\u00e4hlt. 92 Oberteile (T-shirts, Pullover, Strickjacken, Tops etc.) 13 Kleider und Jumpsuits 31 Hosen (Jeans, Stoffhosen, Jogginghosen, Shorts, Schlafhosen) 3 Leggings 1 Rock 18 BH\u00b4s 3 Bikinis = 162 Kleidungsst\u00fccke Dann habe ich mir den riesigen Klamottenberg vorgenommen und jedes Teil einmal in die Hand genommen und so erst mal grob aussortiert. Bei vielen Methoden hei\u00dft es n\u00e4mlich, dass man alle Teile einmal anprobieren soll, allerdings hab ich Klamotten bei denen ich mir sicher war, dass ich sie nicht behalten werde sofort aussortiert. So hab ich schon viel Kleidung aussortiert, vor allen Dingen welche die schon kaputt war oder nicht mehr gepasst hat. Als ich das geschafft hatte,hab ich mir die \u00fcbrigen Teile vorgenommen und mich mit allen einzeln besch\u00e4ftigt, habe sie angezogen und mich gefragt ob sie mich gl\u00fccklich machen und ob ich sie \u00fcberhaupt trage. So habe ich mich dann durch meine gesamte Kleidung gearbeitet und als ich damit fertig war, habe ich wieder gez\u00e4hlt. 44 Oberteile (T-shirts, Pullover, Strickjacken, Tops etc.) 13 Hosen (5 Jeans, 3 Schlafhosen, 1 Stoffhose, 4 Shorts) 2 Leggings 1 Rock 10 BH\u00b4s 2 Bikinis 7 Kleider und Jumpsuits = 79 Kleidungsst\u00fccke und 25 freie Kleiderb\u00fcgel Bei vielen Teilen ist es mir leicht gefallen sie auszusortieren, allerdings bei anderen auch sehr schwer. Hierbei hat es sich meistens um Klamotten gehandelt die einen emotionalen Wert f\u00fcr mich haben oder die ich vor einiger Zeit sehr gerne getragen habe. Ich habe mich schlecht gef\u00fchlt so viel auszusortieren, aber im Nachhinein finde ich es befreiend. Ich habe mehr als die H\u00e4lfte meiner Klamotten aussortiert und es f\u00fchlt sich an als w\u00e4re eine Last von meinen Schultern gefallen. Das was mich am meisten verwundert ist allerdings, dass ich kein einziges Teil vermisse. Doch was passiert mit den Aussortierten Klamotten? Viele der Teile die ich aussortiert habe waren weder kaputt oder unbrauchbar und zum Wegschmei\u00dfen zu schade. Also bin ich meine aussortierten Klamotten noch einmal durchgegangen und habe sie nach Altkleider und verkaufen getrennt. Ich habe mich hierbei f\u00fcr Second hand entschieden, da es sich um noch gut erhaltene Kleidung handelt die ich einfach nur nicht mehr trage. Anstatt die Klamotten auf einen Flohmarkt zu verkaufen oder auf einer gro\u00dfen Internetseite reinzustellen, hab ich mich dazu entschieden die Klamotten lokal bei der Instagram Seite @dasneuesecondhand zu verkaufen. Mit den Inhaberinnen der Seite habe ich auch ein Interview gef\u00fchrt, was ihr unter \u201eInterview: Emma &amp; Leena beantworten meine Fragen\u201c finden k\u00f6nnt. Mein Fazit Durch meine Recherchen habe ich den Inhalt meines Kleiderschranks halbiert und mich mit der Bedeutung von Kleidung besch\u00e4ftigt. Mir ist jetzt besonders wichtig, dass ich meinen Kleiderschrank nicht wieder blind auff\u00fclle sondern das sch\u00e4tze was ich besitze und bei einem Neukauf darauf achte, woher meine Kleidung stammt. Deshalb war ich auch bei einem Second Hand Shop in meiner n\u00e4he \u201eDie Anziehbar\u201c und habe mich dort umgesehen. Der kleine Laden befindet sich in Oldenburg ca. 10 min zu Fu\u00df vom Lappan entfernt. Das liebevoll eingerichtete Gesch\u00e4ft, welches ich auf Empfehlung einer Freundin besucht habe, bietet Second Hand Mode vor allen Dingen f\u00fcr Frauen an. Es war sehr interessant dort durchzust\u00f6bern. Trotzdem ich fand es auch zuerst etwas ungewohnt, dass es jedes Teil nur einmal gab, nichts desto trotz war der Laden sehr interessant. Leider habe ich dort nichts f\u00fcr mich gefunden, deshalb werde ich nach weiteren Secondhandshops Ausschau halten, die vielleicht auch etwas f\u00fcr mich haben. Meine Pl\u00e4ne f\u00fcr die Zukunft sind es meine aussortierten Klamotten bei dasneuesecondhand zu verkaufen und auf \u00fcberm\u00e4\u00dfiges Kaufen zu verzichten.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[],"class_list":["post-61","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-fashion"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/61","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=61"}],"version-history":[{"count":22,"href":"https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/61\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":141,"href":"https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/61\/revisions\/141"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=61"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=61"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/nachhaltig.schuelersachen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=61"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}